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Bei dem Titel allein ging mir das Herz auf. Ich dachte echt die Titanic taucht einfach wieder aus den Meeren auf und man versucht sie erneut und endgültig unter Wasser zu drücken. Was hätte man da alles für einen gigantischen Quark auf uns loslassen können.
Stattdessen kollidieren wir Zuschauer mit einem Riesenberg aus Scheisse und Langeweile. Denn 100 Jahre später lässt man einfach wieder ein Schiff ins Wasser und nennt es „Titanic“. GÄÄÄÄÄÄHHHN! Man dreht also einfach James Camerons Hollywood-Blockbuster nochmal nur in der Gegenwart spielend und in saubillig. Nach „Sharknado“ und Co. hätte ich von der Scheißhausschmiede Asylum wenigstens ein klitzekleines bisschen Innovation erwartet. Aber nix da. Sauschlechte Schauspieler dürfen zudem sauunsympathische Charaktere spielen, wo man schon hofft der Kahn geht unter obwohl er noch nicht ins Wasser gelassen wurde.
Unfreiwilig komisch sind dann natürlich wieder mal die behämmerten Dialoge und die unlogischen Actionsequenzen. Nach gefühlten 4 Stunden Laufzeit erscheint aber dann endlich der Eisberg. Hätte nie für möglich gehalten dass ich mal einem Eisberg so zujuble…
Ein Schiff aus Marmor und Beton wird von nem Eisberg gerammt und säuft immer mal wieder ab, dann wieder nicht, dann wieder weiter. Völlig durchdacht und logisch. Immerhin brauchen die weiblichen Darsteller keine Rettungswesten bei dem ganzen Gummi im Körper.